Was man über Lafontaine wissen sollte

Was man über Lafontaine wissen sollte

Die Broschüre dokumentiert reaktionäre Positionen von Lafontaine von 1999 bis 2005. Dabei geht es vor allem um folgende drei Punkte:

Lafontaine ist für Folter: Er befürwortete 2004 die Folterandrohung durch den Frankfurter Polizeipräsidenten.

Lafontaine betreibt Hetze gegen „Fremdarbeiter”: „Der Staat ist verpflichtet, zu verhindern, dass Familienväter und Freuen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen.” Dabei erklärte Lafontaine auch, dass die Nazis „nicht fremdenfeindlich” gewesen seien, da „Fremde” hier „sehr wohl beschäftigt” gewesen seien.

Lafontaine ist für Flüchtlingslager in Afrika. Als „Bild-Kolumnist gab Lafontaine dem damaligen Innenminister Schily ausdrücklich Recht, der „Aufnahmeein­richtungen für Flüchtlinge in Afrika” vorgeschlagen hatte.

Anhand von weiteren Zitaten aus zwei Büchern von Lafontaine aus den Jahren 1999 und 2005 wird vor allem gezeigt, dass Lafontaine immer wieder gegen Asylsuchende und „zu starke Zuwanderung” hetzt. Gegen den möglichen Einwand, die Zitate seien „aus dem Zusammenhang gerissen” werden zwei längere Passagen aus den beiden Lafontaine-Büchern faksimiliert, die zeigen: Im Zusammenhang wird’s noch ekelhafter.

Die Broschüre enthält als Anhang das Gewantifa-Flugblatt Nr. 10 vom September 2005: „Unser grundlegender Einwand gegen den Entwurf einer Plattform der Gewerkschaftslinken”.

Darin wird kritisiert, dass der Plattformentwurf fast nur ökonomische Forderungen enthielt und keine Position zum nötigen Kampf gegen Nazis, gegen jegliche Diskriminierung und Unterdrückung von Menschen ohne deutschen Pass bezieht – und damit auch keine Grundlage für den dringend erforderlichen gemeinsamen Kampf von Gewerkschafterinnen und Antifas sein kann.

bro-nr-02-2005-lafontaine.pdf

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