Die DGB-Führung steht fest an der Seite der Bundeswehr

Die DGB-Führung steht fest an der Seite der Bundeswehr

In dieser Broschüre wird mit Dokumenten aufgezeigt und nachgewiesen, dass sich keineswegs „die“ DGB-Gewerkschaften gegen Kriegspolitik und Militarisierung stellen, dass es vielmehr einen tiefen Gegensatz gibt zwischen der DGB-Führung und ihrem bürokratischen Apparat und GewerkschafterInnen, die sich antimilitaristisch engagieren.

Im Teil I. wird anhand verschiedener Originalmaterialien des DGB und seiner Einzelgewerkschaften gezeigt, dass die DGB-Führung fest an der Seite der Bundeswehr steht:

  • Der DGB-Vorstand erklärte 1999 ausdrücklich seine Unterstützung zur deutschen Kriegspolitik, zum Krieg gegen Ex-Jugoslawien;
  • DGB-Chef Sommer bekräftigte die DGB-Unterstützung der Bundeswehr: Der DGB habe seinen Frieden mit der Bundeswehr gemacht;
  • Militaristische Propaganda der IG Metall-Führung: „Wir fordern: Bundeswehraufträge“;
  • Militaristische ver.di-Propaganda, „dass für den Eintritt in die Bundeswehr auch geworben wird.“
  • Im Teil II. wird dokumentiert, dass es dem entgegen immer wieder auch innerhalb der DGB-Gewerkschaften von Gewerkschafterlnnen Proteste gegen deutsche Kriegspolitik und Militarisierung gibt:
  • Proteste gegen die Militarisierung in Krankenhäusern, in Schulen und Hochschulen;
  • Teilnahme und Beitrag der ver.di-Jugend in München bei Kundgebungen gegen die Nato-„Sicherheitskonferenz“ in München;
  • Proteste gegen Bundeswehr-Werbeauftritte in der Öffentlichkeit.
  • In diesem Teil II. werden auch Proteste von kritischen Gewerkschafterlnnen gegen die Unterstützung der DGB-Führung für die Bundeswehr dokumentiert, so etwa:
  • Offener Brief von ver.di-Mitgliedern an Bsirske, der die Beteiligung von ver.di Mitgliedern an Protesten gegen die Bundeswehr verurteilt hatte;
  • Kritik an der hessischen GEW-Zeitung, welche dem Bundeswehr-Jugendbeauftragten eine Seite für seine militaristische Propaganda eingeräumt hat Entlarvung der militaristischen IG Metall-Broschüre.

Im Anhang der Broschüre ist das Gewantifa-Flugblatt Nr. 13 „Kampf gegen die Bundeswehr kein Thema?!“ vom September 2006 abgedruckt. Darin wird kritisch und selbstkritisch festgestellt, dass der Kampf gegen Bundeswehr und Militarisierung seitens der Gewerkschafterlnnen und der Antifas noch viel zu wenig thematisiert wird.

bro-nr-06-2012-bundeswehr-dgb

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