Dokumentation einer antifaschistischen Veranstaltungsreihe

Nazi_faschis_titel-1Vorbemerkung

Die nachfolgend neu veröffentlichte Broschür3e „Nazifaschismus – Verfolgte – Widerstand – Dokumentation einer antifaschistischen Veranstaltungsreihe“ der Jugendantifa Berlin (JAB) ist erstmals im Jahr 2010 im Zusammenhang mit einer Reihe von fünf antifaschistischen Veranstaltungen 2009/2010 erschienen. Es heißt in dieser Dokumentation:

„Mit dieser Veranstaltungsreihe ging es uns darum, uns wesentliche inhaltliche Schwerpunkte im Kampf gegen die heutigen Nazis anzueignen und Position zu beziehen. Getreu dem Motto: „Zur Praxis gehört die Theorie“. Es ist unser Anliegen, die Nazis und ihre Verbrechen anzuklagen, der Verfolgten des Naziterrors zu gedenken und Kontinuität gewährleistend antifaschistisch zu arbeiten. Hierfür ist es wichtig, über den aktiven Kampf 33inaus (beispielsweise gegen die lokale Naziszene und den staatlichen Rassismus), den Nazifaschismus und seine Bestandteile zu kennen. Die inhaltliche Auseinandersetzung ist für den praktischen und theoretischen Kampf unerlässlich.“ (Aus dem Klappentext der Broschüre)

In diesem Sinne haben wir selbst als inhaltlichen Beitrag zur Unterstützung des Kampfes gegen den Nazi-Aufmarsch am 1. Mai 2011 in Bremen zur Veranstaltung „Militant und jüdisch – der Widerstand der Herbert-Baum-Gruppe“ am 26. März 2011 mobilisiert. Dieser mit Unterstützung von Genossinnen der Jugendantifa Berlin durchgeführten Veranstaltung lag inhaltlich der gleichlautende Beitrag über die Herbert Baum-Gruppe in dieser Broschüre zugrunde. Außerdem wurde dort die von der Jugendantifa Berlin erstellte Ausstellung zu den Widerstandsaktionen der Herbert Baum-Gruppe, zu den Etappen der Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung zur Zeit des Nazifaschismus und zu aktuellen antisemitischen Angriffen heute gezeigt und eine lebendige Debatte über aktuelle und historisch einzuschätzende Fragen des Kampfes gegen die Nazis geführt.

Wir denken, dass Anliegen und Inhalt dieser Dokumentation nichts von ihrer Aktualität und Bedeutung verloren haben und diese Publikation daher möglichst große Verbreitung finden sollten.

Ebenso meinen wir, dass Veranstaltungen in der Art der hier dokumentierten Veranstaltungsreihe öfter und vieler Orts stattfinden sollten, und dies gerade auch als gemeinsame Projekte von Gewerkschafterlnnen und Antifas in engster Zusammenarbeit mit allen von Nazi-Terror, staatlicher Unterdrückung, Abschiebungspolitik, Rassismus und Antisemitismus und „deutschen Verhältnissen“ überhaupt Betroffenen.

Gewantifa, März 2014

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